#8 Gen Z: Wie sich Vertrauen, Kaufverhalten und Vertrieb verändern
Shownotes
Wie erreicht man eine Generation, die mit Social Media, digitalen Plattformen und permanentem Informationszugang aufgewachsen ist? Und warum entstehen Vertrauen und Kundenbindung heute oft ganz anders als noch vor wenigen Jahren? Darüber spricht Vertriebschef Sebastian Koch in dieser Podcast-Folge mit Robin Nehring, Hauptabteilungsleiter Strategische Unternehmensentwicklung bei der ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG und Gastgeber des Podcasts „Plaudertaschen – Banking von morgen“.
Die Gen Z ist längst eine der wichtigsten Zielgruppen für Banken und Versicherungen. Gleichzeitig verändern sich Erwartungen und Kaufverhalten grundlegend. Klassische Markenbekanntheit reicht oft nicht mehr aus. Die Gen Z nutzt Social Media zunehmend als primäre Informations- und Bildungsquelle. Vertrauen entsteht heute vor allem über Finfluencer, Empfehlungen und digitale Kanäle.
Die Folge liefert spannende Einblicke in die Denkweise der Gen Z und zeigt, warum viele junge Menschen Finanz- und Versicherungsthemen zwar wichtig finden, sich dabei aber gleichzeitig unsicher fühlen. Vor allem fehlende Finanzbildung führt dazu, dass notwendige Absicherungen oft gar nicht erst abgeschlossen werden. Dabei wird deutlich, wie wichtig es ist, junge Zielgruppen auf Augenhöhe und über die richtigen Kanäle anzusprechen.
Fakt ist: Die Gen Z stellt den Vertrieb von Versicherungen und Finanzprodukten vor neue Herausforderungen. Denn sie denkt weniger in Produkten als in konkreten Problemlösungen. Gefragt sind einfache, „Amazon-taugliche“ Prozesse und schnelle Unterstützung im Alltag.
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Welche Themen rund ums Recht bewegen dich? Ideen, Anregungen und Feedback gerne an podcast@meinrecht.de.
Dieser Podcast wird präsentiert von: ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG
Impressum & rechtliche Hinweise: https://www.oerag.de/impressum.html
Transkript anzeigen
00:00:11: Herzlich Willkommen zu Mein Recht To Go, dem Podcast der ÖRAG Rechtsschutzversicherung.
00:00:16: Hier sprechen wir über alles was den Vertrieb heute wirklich erfolgreich macht praxisnah verständlich und mit klarem Blick auf das was kommt.
00:00:24: aber was bringt dir das beste Produkt wenn es deine Zielgruppe gar nicht versteht?
00:00:29: Und genau darüber sprechen wir heute denn eine Generation verändert gerade grundlegend Ja, wie menschen kaufen entscheiden und vertrauen aufbauen nämlich die gen set.
00:00:41: Und da habe ich mir heute einen gast eingeladen der sich damit intensiv beschäftigt hat und beschäftigt.
00:00:47: Nämlich Robin nehring.
00:00:49: Robin verfügt ja über jahrelange Erfahrung im banking.
00:00:54: digital banking könnte man auch noch so sagen.
00:00:56: aber du kannst mich gleich noch korrigieren robin wenn ich was falsch sage.
00:00:59: Du hast dich auch intensiv mit dem verhaltensmuster der gen set beschäftigt, auch das eine oder andere spannende Projekt.
00:01:06: Und du teilst auch deine Perspektiven im eigenen Podcast den Plaudertaschen-Podcast.
00:01:11: da möchte ich an der Stelle auch direkt gleich mal Werbung machen also gerne mal reinschauen und abonnieren.
00:01:16: aber den Rest erzählst du uns am besten selbst.
00:01:19: Robin schön dass du da bist.
00:01:21: Ja danke, dass ich da sein darf.
00:01:22: Ich freut mich sehr, dass in deinem Podcast zu Gast sein darf sonst bin ich
00:01:27: ja
00:01:28: oft auf der anderen Seite tatsächlich Und danke auch für die Lorbeeren, also genau den Plaudertaschen-Podcast gerne hören.
00:01:36: Aber du hast ja noch gar nicht gesagt was ich eigentlich sonst mache wenn ich nicht irgendwie Podcasts und über Digital Banking mache sondern eigentlich...
00:01:42: Ich wollte alles vorwegnehmen!
00:01:44: Ja erzähl doch gerne mal was du sonst so machst.
00:01:47: Genau wir sind ja Kollegen in der ÖRAG.
00:01:50: Ich bin jetzt seit gut zwei Jahren in der ORAG Hauptabteilungsleiter Strategische Unternehmensutwicklung.
00:01:56: Und ja, ein Thema ist natürlich das Thema Digitalisierungsstrategie bzw.
00:02:00: KI-Data und Board.
00:02:02: Darum kümmern wir uns um unterschiedliche Dinge die eben die strategische Ausrichtung des Konzerns eben vorantreibt.
00:02:11: Ich bin gleichzeitig auch noch Geschäftsführer in der Deutschen Assistent Shared Service.
00:02:14: Das ist eine Tochterunternehmen wo wir versuchen für die öffentlichen Versicht sicherer Geschäftsmodelle zu finden.
00:02:23: Ja, ein Potenzial für alle öffentlichen Versicherer von Süd nach Nord und Ost nach West.
00:02:32: Dass wir da Geschäftsmodelle finden.
00:02:34: Ein Stück weit Spielwiese wo man auch mal Dinge bauen kann wie zum Beispiel Stadtlang Tunk das ist ein kommunales soziales Netzwerk.
00:02:41: was wir jetzt aufgebaut haben Das hat mit Versicherung erstmal weniger zu tun aber eben mit der regionalen Nähe.
00:02:48: Und genau das mache ich in einem täglichen Job,
00:02:49: d.h.,
00:02:50: dass jetzt gut seit zwei Jahren und wir haben genau gleichzeitig angefangen über ihn.
00:02:53: Stimmt!
00:02:54: Das verbindet uns erster Arbeitstag, erster Zehntag, Zwei-Tausend-Vierundzwanzig.
00:02:58: So
00:02:58: ist es.
00:02:59: Genau
00:02:59: richtig?
00:02:59: Ja, so ist das.
00:03:00: Ich glaube, wir haben heute genügend Stoffe und Themen, über die wir sprechen können.
00:03:04: Wir müssen eher aufpassen, dass wir nicht abschweifen.
00:03:07: aber bevor wir ins Gespräch einsteigen vielleicht noch einen kurzer Blick auf die Generation, über den wir heute sprechen weil wenn Meinen wir ja in der Regel die Jahrgänge so zwischen Mitte der neunziger und etwa zwei tausendzehn.
00:03:22: Und das sind heute schon rund zwölf Millionen Menschen allein in Deutschland.
00:03:26: also keine Nische mehr sondern eine absolut relevante Zielgruppe eigentlich die Zielgruppen, die ja die wir alle gerne haben möchten.
00:03:33: also ich sag mal so die fünfzehn bis bis dreißigjährigen die entweder gerade studieren, eine Ausbildung machen ins Berufsleben einsteigen.
00:03:41: Sich mit Vermögensaufbau, mit Absicherung beschäftigen, Familie gründen, gerade Haus bauen.
00:03:46: also eine wirklich relevante und interessante Zielgruppe.
00:03:50: aber das ist auch gleichzeitig die erste Generation ja die komplett digital aufgewachsen ist.
00:03:56: Also Informationen vergleichen Bewertungen sich nicht mehr unbedingt über klassische Kanäle holt sondern über Social Media Content Creator oder vielleicht auch das direkte Umfeld Und das macht es natürlich besonders spannend.
00:04:09: Würdest du das so mitgehen, Robin?
00:04:11: Ja, das gehe ich total mit.
00:04:13: Spannend ist... Also ich habe mich das erste Mal mit der GENZ beschäftigt, ... ... zwanzig-zwanzig.
00:04:18: Das ist jetzt knapp sechs Jahre her und damals war die Zielgruppe also die ist ja nicht älter geborgen als gedacht genau.
00:04:26: Also je nach Definition so siebenneunzig, sechsenneunzig, fünfeinundzig manchmal auch acht neunzig je nachdem welche Studie man nutzt.
00:04:33: Fängt diese Zielgruppen an.
00:04:35: ganz interessant ist, die wird ja immer älter.
00:04:38: Das heißt du hast eben auch gesagt ne?
00:04:39: Wenn man Mitte der Neunziger nimmt, wenn wir jetzt nach sechsundneinzig dann reden wir von dreißigjährigen heute.
00:04:46: Ja das ist natürlich was anderes, wenn ich vor sieben Jahren auf die geguckt habe oder vor sechs jahren auf die gekuckt habe weil da waren das meistens Menschen junge Menschen die mitten im Studium sind noch gar nicht fest vielleicht noch gar zu Hause ausgezogen sind und Das ist natürlich jetzt anders, mit Reißig ginge ich schon über eine Zielgruppe die vielleicht schon zwei drei Jahre im Job ist das heißt auch irgendwo fest angekommen ist.
00:05:09: Vielleicht schon ein Kind hat oder oder also wirklich schon auch mitten mit dem Leben steht und das finde ich halt sehr spannend bei der Gen Z dass man eigentlich nicht mehr über Jugendliche spricht wie man es noch vor ja vor ein paar Jahren gemacht hat.
00:05:24: Du hast eben das Thema digital affin genau wenn man so sagt sieben neunzig.
00:05:42: Ich glaube, der eine oder andere wird auch noch eine Zeit vor Netflix kennen.
00:05:46: Das heißt, vor Streaming und das macht diese Zielgruppe so spannend ist natürlich trotzdem etwas wo man sagt naja die Nutzung gerade wenn sie nicht umwählen werden ja gleich über Finanzen sprechen.
00:05:59: Ich glaube, das Thema Digital First ist das eine.
00:06:04: Das andere ist aber wie kompetent bin ich denn in den digitalen Kanälen?
00:06:07: und beziehungsweise was hat das auch mit dem Verkaufsverhalten zu tun?
00:06:11: Das wird ganz spannend!
00:06:12: Das können wir gleich nochmal angucken weil das ist dann vielleicht doch gar nicht so unterschiedlich zu den anderen, zu den Zielgruppen die es da drüber auf gab also die Generation by into der ich gehöre Aber da können wir noch mal darüber sprechen.
00:06:25: Ja absolut.
00:06:26: Also ich glaube In der Zielgruppe entsteht das Vertrauen anders, weil ich habe zumindest so das Gefühl dass Marken und Institutionen nicht mehr die entscheidende Rolle spielen wie es vielleicht bei uns damals war.
00:06:38: Sondern da geht man eher über Empfehlungen eigene Erfahrungen oder vielleicht auch Mehrwerte.
00:06:44: Viel läuft da ja heute auch, weiß ich gar nicht mehr ob bei den ganz Jungen aber bei einer gewissen Zielgruppel die sicherlich unter die Genset fällt auch über Insta.
00:06:52: also sagt nur mal Shopping irgendwelche Mode Labels und so weiter, da macht ein cooler Influencer Werbung für irgendeine No Name-Marke.
00:06:59: Und auf einmal wird das gehypt und altbekannte Markenklamotten um mal bei dem Thema zu bleiben rücken immer mehr in Hintergrund.
00:07:08: Ja was ich ganz spannend finde ist, gab man so eine Tese?
00:07:10: Ich habe es sogar auch zitiert und ich hab jetzt noch mal angeguckt wie das denn wirklich ist gibt so eine Goldfisch-These, dass man sagt naja also die Aufmerksamkeit Spanne eines Gensetlas ist geringer als ein goldfisch.
00:07:28: Also geringere als acht Sekunden sind es glaube ich letztens auch noch fünf.
00:07:32: und da muss ich tatsächlich sagen also das habe ich vor fünf sechs Jahren auch zitiert so.
00:07:39: Als wir mit einem entsprechenden Angebot gestartet sind damals nochmal bei meinem alten Arbeitgeber vielleicht sprechen wir auch nochmal darüber.
00:07:46: aber Aufmerksamkeit beziehungsweise auch Belastbarkeit Ist nicht kürzer, sondern sie ist halt kontextabhängig.
00:07:53: Woran mache ich das fest?
00:07:54: Ja also wenn ich jetzt zum Beispiel durch mein Insta feed scrolle und Ich interessiere mich gerade für keine ahnung für irgendwas camping beispielsweise ja Und ich macht es gerade intensiv dann werde ich ganz viel zu camping finden und mich auch wahrscheinlich sehr gut Informieren können.
00:08:11: dass heißt die aufmerksamkeit spannen Für ein kurzes video das ist vielleicht also das ist dann nicht nur sechs fünf sechs sieben sekunden durch das auch länger weil ich ja in diesem kontext dann auch länger bleibe.
00:08:23: Genauso muss ich es eigentlich bei finanzen schaffen dass sich vielleicht genau diesen kontext reinkomme und ich glaube dieses vertrauen was man was man eher sagt naja ich gehe jetzt zu einer sparkasse ich geh jetzt so eine versicherung, Da bin ich ein Stück weit auch bei dir, muss ich sagen.
00:08:39: Das ist wahrscheinlich eher findet das auf Plattform statt von Mund zu Mund vielleicht also auch von Empfehlungen oder eben auch durch Influencer den ich folge da mich über bei dem Kontext Thema.
00:08:51: wenn er nämlich jemand ist der dem Ich anscheinend das was er sagt abnehme und ihn auch für authentisch halte dann vertraue ich ihm Und dann gehe ich vielleicht Den Tipps mit die der oder diejenige mir gerade gibt.
00:09:05: ja und dass es ein bisschen anders als Also in meiner Generation, obwohl
00:09:09: ich so
00:09:09: alt bin hier auch noch nicht.
00:09:11: Ich glaube, ich folge ehemalige Mustern
00:09:15: aber... Bitte dir!
00:09:16: ...ich bin ja noch älter als du also mach dich nicht älder
00:09:18: als du, weil dann werd' ich noch ältiger.
00:09:20: Okay okay, aber es ist tatsächlich sehr spannend.
00:09:23: Also das Thema Vertrauen ist weniger geprägt auf einen oder gibt's jetzt schon ewig.
00:09:29: deswegen muss das total super sein?
00:09:31: Das ist ein Stück weit anders als in den Generationen davor da gebe ich dir total recht.
00:09:36: Also Vertrauen hat weniger zu tun mit Markenbekanntheiten.
00:09:39: Das ist ein großer Unterschied zum Beispiel zur Gen X oder zur Boomer Generation, wo man sagt ja das ist schon eine Supermarke.
00:09:46: also kennt mal diesen Satz es ist eine Super Marke gibt's schon seit keine Ahnung hundert Jahre.
00:09:50: Das is kein Siegel für diese Generation.
00:09:53: wo man sacht da kann ich mir jetzt drauf ausruhen.
00:09:55: Das ganz wichtig gerade im Banking Kontext weil wir sind hier als Unternehmen die sich schon meistens ziemlich lange gibts ne?
00:10:00: Total, spannende Ansatz.
00:10:02: also mir kommt da gerade so ein Hinterkopf des Thema made in Germany.
00:10:05: Made in Germany war ja früher so ein absolutes Qualitätsmerkmal.
00:10:10: wenn du heute wahrscheinlich die Genset dazu befragen würdest ist Made In Germany auch wieder total unvogue.
00:10:15: aber nicht Stichwort Qualität sondern eher Thema Nachhaltigkeit, Thema kurze Transportwege alles vor Ort und so weiter.
00:10:22: Also Kommt wieder.
00:10:24: Aber in einem ganz anderen Kontext
00:10:27: habe ich mich tatsächlich nur gar nicht mit beschäftigt.
00:10:28: aber tatsächlich Werden wir ja dann beim Thema Nachhaltigkeit.
00:10:33: Ja, aber ich glaube die These kann man schon so aufwerfen.
00:10:36: Gut, aber wir schweifen ab... Lass uns doch mal tiefer reingehen!
00:10:41: Wie tickt denn die Genset wirklich wenn es um Geld und Sicherheit geht?
00:10:45: Um Zukunft geht?
00:10:46: Wie ist das deine Einschätzung?
00:10:48: Meine Einschätzung ist ja der, dass man also das generell es gibt ja zahlreiche Studien dazu.
00:10:53: Also ich glaube jeder zweite in dieser oder jeder jede zweite muss man auch nicht immer pauschalisieren aber interessiert sich für das Thema Geldanlage.
00:11:00: Das haben wir gesehen in der Coronazeit beziehungsweise auch danach.
00:11:04: Wir haben einen unheimlichen Wachstum an Aktieninvestments über ein Trendy Public Scalable Capital aber auch über die Sparkassen gesehen wo man sieht okay junge Leute beschäftigen sich mit dem Thema Weil sie einfach sehen, okay ich kann wenn ich entsprechend investiere oder spare.
00:11:22: Kann ich da Ziele erfüllen die ich sonst mit einem klassischen Weg irgendwie nicht hinbekomme.
00:11:27: also generell ist das Interesse bei Geldanlage groß.
00:11:31: auf der anderen Seite und dass es was diese Generationen nicht unbedingt unterscheidet von anderen Ist das Thema Finanzkompetenz einfach sehr gering ausgeprägt?
00:11:39: Das ist einfach daran, dass es in der Schule nicht gelernt wird.
00:11:42: Also es gibt ja diesen Post.
00:11:43: dazu gab's mal irgendwie im Jahr zwei tausend achtzehundert neunzehn.
00:11:46: ich kann irgendwie in drei Sprachen des Gedicht X Y zu den und Delfen X Y Z zitieren.
00:11:53: Ich habe aber keine Ahnung von Steuern und weiß nicht wie man eine Steuerklärung abgibt.
00:11:57: Ja so und genau das ist ja das Problem.
00:12:00: ich lerne es einfach nicht Und das ist ein Thema, was man natürlich mit einbeziehen muss.
00:12:05: Wenn ich bei dem Thema Finanzkompetenz bin und jetzt kommen wir beim Thema Versicherung vorbei.
00:12:10: Wir haben damals als hier
00:12:12: vor
00:12:13: fünf Jahren war das knapp.
00:12:14: Haben wir uns sehr stark also beim alten Arbeitgeber mit diesem Thema beschäftigt.
00:12:18: wie sind eigentlich Produktnutzungsquoten oder beziehungsweise welche Produkte werden eigentlich genutzt?
00:12:23: Welchen Themen beschäftige ich mich eigentlich?
00:12:25: Und ganz interessant war das beim Thema Versicherung.
00:12:27: Wir haben da auf, glaubt, zehntausend Kunden eine Stichprobe gezogen und haben mal geguckt okay wie viel davon haben eigentlich Hausrat und Haftlicht?
00:12:36: Also Menschen die quasi ausgezogen sind, die nicht mehr zu Hause wurden.
00:12:39: Das war erschreckend weil knapp neunzig Prozent hatten gar nichts.
00:12:45: Dann haben wir die gefragt diese Neunzig-Prozent.
00:12:47: Da haben wir dann eine Stichtprobe gezwungen und haben die gefragt hey was machst du eigentlich?
00:12:51: Wie gehts das Thema eigentlich an?
00:12:52: Weil du wohnst ja nicht mehr Zuhause raus in der Haustür.
00:12:55: Und dann kam, ja ich laufe da unter dem Radar beziehungsweise.
00:12:59: Ja also ich müsste was machen.
00:13:00: aber wenn ich da so zu einem Finanzvermittler gehe oder zu einer Bank, also wenn ich zu einer Sparkasse gehe, ja dann habe ich immer das Gefühl dass ich über den Tisch gezogen werde weil ich hatte keine Ahnung davon und dann mache ich lieber gar nichts.
00:13:13: Das fand ich total erschreckend weil wir reden hier von Hausrat unhaftlich wenn ich ausgezogen bin.
00:13:17: Ich meine wenn ich in der Wohnung wohne das ist halt must help, absolute Basics wo aber die Hürde so groß ist, dass man sagt ich fühle mich so unsicher.
00:13:28: Dass ich eigentlich schon weiß das sich nicht bestens beraten werde oder was heißt weiß Ich vermute es und dann mache ich lieber gar nichts weil ich habe keine Lust
00:13:37: irgendwo
00:13:38: in der Falle zu treten.
00:13:39: Das finde ich super spannend Weil an dem Punkt kann man sich anwetzen.
00:13:43: Super spannend, da spielt vertrauene Rolle.
00:13:45: Da kommen wir gleich drauf.
00:13:45: Das spielt aber auch das Thema Finanzbildung eine Rolle.
00:13:48: und beim Thema Finanz Bildung machst du dich ja auch stark beziehungsweise setz dich für ein ist jetzt wieder ein kleiner Exkurs Aber vielleicht magst du da auch ein bisschen Werbung machen oder bisschen drüber erzählen?
00:14:00: Also auch im Rahmen dieser Beschäftigung mit dem Thema Finanzbildungen haben wir dann im Rahmen des Podcast-Laulertaschen haben wir vor zwei Jahren gemeinsam mit Jürgen Schmidt von der Deutschen Bank.
00:14:10: Wir haben jetzt schon zwei Jahre gemacht.
00:14:14: Wir haben einen Sockenkalender, also ein Adventskalender mit vierundzwanzig Versockungen und zwanzig
00:14:18: mega coole Aktionen, ja?
00:14:19: Also mit insgesamt zweieinhalb Kalender gibt es vierundzwanzig Partner aus der Finanzbranche.
00:14:24: Er muss zusammengetan und diese Kalender verlost und gleichzeitig nebenbei noch eine Spendenaktion gestartet.
00:14:31: Wir haben im ersten Jahr sechzehntausend fünfmal Euro zusammengebracht.
00:14:36: Letztes Jahr, dieses Jahr sind wir dann auf die Summe gekommen und es ist ein zwanzigtausend Euro gewesen, also zwanzichtausend zweihundertzwanzig Euro.
00:14:43: Und diese haben wir dann gespendet an Initiativen, die sich für finanzielle Bildung stark machen weil wir einfach der festen Überzeugungen sind dass wenn nicht wir aus der aus der Finanzbranche versicherer Banken sich um das Thema kümmern Dann wird es sonst keiner tun.
00:14:59: Total cool initiativ.
00:15:01: Wir sind ja tief im Thema, also ich brauche dir nicht zu erzählen wie ein Zinssitzins-Effekt funktioniert.
00:15:06: Das brauche ich auch vielen in meiner Finanzbabel nicht erzählen oder keine.
00:15:10: In meiner Finanzbank die wissen das.
00:15:13: Also Banker mit einer Sicherungskaufleute aber machen wir uns nichts vor ne?
00:15:17: Das sind halt acht, neunzehnt Prozent der Gesellschaft trifft das halt nicht so oder wahrscheinlich Neunzehn Prozent Ähm, die diesen Background nicht haben.
00:15:25: und äh ja da gibt es Initiativen sich dafür stark machen.
00:15:27: Und die haben auch unterstützt mit Geld.
00:15:29: Kole Sache ist glaube ich auch das erste der erste Teil des Problems, die fehlende Finanzbildung.
00:15:34: weil wenn ich eine gewisse finanzielle Grundbildung habe oder zum Thema Finanzen so ne gewisse Grundahnung habe dann fühle ich mich vielleicht auch nicht so schnell über den Tisch gezogen um mal bei deinen Worten zu bleiben oder bei deiner Formulierung zu bleiben Was ja definitiv nicht der Fall ist, aber wenn ich natürlich überhaupt nicht weiß was mir mein Gegenüber da erzählt und ich das Gespräch auch nicht auf Augenhöhe führen kann weil ich halt überhaupt gar keine Grundahnung von dem Thema von der Materie habe dann wird schwierig.
00:16:01: Und dann spielt Vertrauen wieder eine entscheidende Rolle und manchmal hab ich das Gefühl dass Vertrauen heute tatsächlich eher über Personen oder auch Plattformen entsteht und weniger über Institution.
00:16:12: Du hast vorhin das Beispiel Sparkasse genannt, was ja früher oder immer noch die Sparkasse vor Ort durchaus ein relevanter Player ist.
00:16:21: Jetzt habe ich nochmal einen kleinen Werbeblog für den anderen YouTuber.
00:16:28: Den Basti Kunkle.
00:16:29: Ich weiß nicht ob du den kennst, Versicherungen mit Kopf?
00:16:31: Grüße gehen raus, Basti!
00:16:32: Und natürlich auch eine Einladung zu mir im Podcast.
00:16:35: Das hat mich nämlich total begeistert, weil Basti ist Vermittler.
00:16:40: Kennt aber keinen seiner Kunden persönlich also wirklich persönlich vor Ort, weil da alles über Social Media läuft, über Instagram, über YouTube und der wahrscheinlich sogar eine engere Bindung zu seinen Kunden hat als viele Vermittlers draußen.
00:16:55: die Taktik, also die regelmäßig die Kundinnen und Kunden vor Ort sehen.
00:16:59: Aber er ist halt einfach dauerpräsent über die ganzen Kanäle lässt die Menschen, die Kundinnen und Kunden teilweise auch an seinem Alltag teilhaben.
00:17:06: Und hat da natürlich eine extrem enge Kundenbindung und dieses nötige Vertrauen, dass es gerade im Bereich der finanziellen Absicherung bedarf?
00:17:17: Ja absolut!
00:17:18: Also ich glaube grade dieses Ansprechpartner haben oder ein Gesicht zu dem Thema haben das macht doch einiges aus.
00:17:25: ne also wir haben jetzt ganz viel um heißen beigesprochen.
00:17:27: wir haben vor fünf Jahren als ich noch bei der Stadtsparkat in Düsseldorf war haben wir mit Manny gestartet.
00:17:34: Das ist quasi ein Konzept für junge Kunden, achtzehn bis fünfundzwanzig.
00:17:39: Ich habe das damals gemeinsam mit noch einem anderen Kollegen aufgesetzt und wir haben eine Einheit aufgebaut also ne neue Marke aufgesetzt.
00:17:49: Manny eben Manny your body in Finance Also dein Body wenn es um Finanzen geht weil wir gemerkt haben gerade bei diesen.
00:17:56: also das passt dann wieder zum Thema was die Kunkle gemerkt hat.
00:18:00: Es ist super, wenn du einen Ansprechpartner auf Augenhöhe hast und da muss es nicht nur immer um Geld gehen.
00:18:05: Da muss es auch nicht nur über das Produkt am Ende gehen, natürlich geht's auch darum.
00:18:11: Aber erstmal gehts darum jemanden zu haben der auf Augen Höhe mit einem in den Themen ist, die man sich selber beschäftigen kann.
00:18:19: Der Ansprech-Partner muss im gleichen Alter sein aber im Kopf sollte er im gleichen Alter sein.
00:18:23: Meist ist er auch im gleichen alter Aber es ist dann kein Azubi verkauft, die etwas oder berät etwas an einen jungen Menschen.
00:18:32: Weil wir da gemerkt haben, naja ein Azubis ja gerade selber in der Ausbildung.
00:18:36: Der ist eben noch kein Profi in den Themen und er kennt sich halt nicht von Wettpapier bis Versicherungsgeschäft aus weil lernt das grade selber.
00:18:43: Das war super wenn's solche Konzepte gibt auch.
00:18:45: Wir haben gesagt wir müssen eigentlich nen Vollprofi nehmen und der soll die gleiche Sprache sprechen.
00:18:49: Da haben wir dieses Konzept auch gebaut.
00:18:52: Es ist auf TikTok, es ist auf Insta.
00:18:57: Es werden die gleichen Kanäle bedient, die eben in dieser Zielgruppe bedient werden.
00:19:02: Das sind einfach andere als jetzt zum Beispiel der Chat über das Online-Banking.
00:19:07: Also auch der wird natürlich genutzt.
00:19:09: aber ganz Interessantes auch da was wir gesagt haben.
00:19:13: Ist kann vor Ort sein, es kann am Telefon sein oder per Video sein und es kann über Social Media sein.
00:19:18: Aber am Ende bei der Zielgruppen interessant Die möchte gar nicht den einen Kanal wählen, sondern sie möchten unterschiedliche Kanäle wählen.
00:19:25: Und der Erstkontakt für die meisten Social Media Stadt ist schon spannend und haben dieses Konzept aufgesetzt und haben dann gemerkt wir haben dahinter also im ersten Schritt stand wirklich Finanzbildung durch ganz viele Events wo auch eingeladen wurde.
00:19:38: zum Thema Finanzbildung finanzend einmal eins wie komme ich aus meiner aus meiner WG raus?
00:19:43: dass das Thema sparen Bausparen ist ein Thema.
00:19:48: Absicherung ist ein großes Thema und wir haben gesehen, das gilt nicht nur für Smanni sondern es geht auch für viele weitere Konzepte die es dahin gibt.
00:19:57: Es ist dann auch ein Weitdäbel in noch anderen Sparkassen geworden aber wir haben uns natürlich auch ähnliche Konzepten bei anderen Banken angeguckt und ganz spannend war dass das Thema Absicherungen also Versicherung eigentlich der Toprenner ist weil man da gar nichts falsch machen kann die Kunden, die jungen Leute meistens gar nichts in diese Richtung haben.
00:20:19: Das würde mich mal interessieren, da haben wir im Vorfeld immer noch darüber gesprochen wie du dein Blick drauf ist beim Thema Rechtsschutz weil ich habe jetzt hier von Altersvorsorge im ersten Schritt aber auch von Basic Sachen wie hausradhaftlich.
00:20:30: Aber bei rechtsschutz kann ich mir das auch sehr gut vorstellen dass das auch ein Markt ist.
00:20:35: ohne
00:20:35: dass ich mir jetzt vorher die Zahlen angeguckt hab hätte ich mir natürlich auch mal heilig machen können aber ich bewusst ja nicht gemacht.
00:20:40: Wie sind da deinen Blick darauf aus Vertriebssicht?
00:20:43: Ja, total spannende Frage.
00:20:45: Also ich glaube wir machen ein Fehler dass wir die Genset unterschätzen oder tatsächlich in eine Schublade stecken weil ich glaube oder ich nehme war das die Genseit ne extrem reflektierte Generation ist.
00:20:58: und jetzt mal Blick auf Rechtschutz kann man sich ja durchaus die frage stellen oder allgemein in Bezug auf Versicherungen braucht die Generation überhaupt noch Versicherung.
00:21:07: Mit Blick auf Rechtsschutz, ganz konkret im Zeitalter von KI ja wenn ich ein rechtliches Problem habe für der IchJBT und Co.
00:21:13: Und dann werde ich schon irgendeine Lösung- oder Hilfestellung bekommen.
00:21:16: aber ich glaube gerade die Genset braucht Rechtschutz insbesondere Rechtschutz mehr denn je weil die Lebensrealität ja auch deutlich komplexer geworden ist.
00:21:27: also die bewegen sich viel stärker im digitalen Raum Leben oft in inflexiblen Arbeitsmodellen, konsumieren ganz anders.
00:21:35: Stichwort Online-Shopping, Abos, Plattformökonomie.
00:21:39: und da entstehen ja auch überall Konflikte, sei es Vertragsstreitigkeiten, Arbeitsrecht, Mietthemen oder eben auch digitale Themen wie ja Onlineabzocke oder Identitätsmissbrauch, ja auch ein Thema was nicht von der Hand zu weisen ist?
00:21:51: Und ich glaube, der Unterschied ist nur dass die GenZ nicht mehr in Produkten denkt Sondern in Problemen und wir Lösungen präsentieren müssen.
00:22:01: Und diese Lösungen, die geben wir ja zum Beispiel auch mit unserer... Also Initiativ ist es ja nicht aber mit meinrecht.de Bei Meinrecht.De eine Plattform ist wo wir eben viele digitale Rechtsdienstleistungen anbieten Aber eben auch ein Riesen-Ökosystem Mit ganz viel Infomaterial mit Blockbeiträgen Wobei die Themen für unsere Zielgruppe Für unsere Kundinnen und Kunden relevant sind einfach verständlich aufbereitet, jederzeit und überall verfügbar zur Verfügung stellen.
00:22:31: Und die Frage stellt sich glaube ich der Generation nicht brauche eine Rechtsschutzversicherung sondern die Frage ist ja viel mehr was passiert eigentlich wenn ich ein Problem habe?
00:22:40: Wer hilft mir?
00:22:40: Weil gerade die Generationen ist es doch gewohnt von Amazon und Co alles sofort jederzeit verfügba zu bekommen.
00:22:47: wir sprechen ja ganz oft von couchfegen Prozessen und darum geht's wenn ich ein Problem habe, wer hilft mir?
00:22:52: Und da sind wir als Rechtsschutzversicherer ja der Partner an der Seite unserer Kundinnen und Kunden.
00:22:57: Sei es digital, telefonisch oder auch über unser breites Vertriebsnetz über die Sparkassen, die Agenturen vor Ort oder auch den Marklervertrieb vor Ort beim Kunden.
00:23:06: Also da sind ein paar Punkte drin, die ich absolut unterstütze und du hast sie eigentlich ganz gut auf einen Punkt gebracht.
00:23:11: was noch mal... also wir haben ja ganz am Anfang mit der Digitalen Set und wie sieht's halt mit Finanzen aus?
00:23:18: Also und auch mit Marken Und diese Generation entscheidet halt viel weniger zwischen, ist das jetzt eine Versicherer oder eine Bank?
00:23:27: Oder nicht.
00:23:28: Sondern sie entscheidet eben zwischen guter und schlechter Nutzer-Erfahrung.
00:23:33: Wenn die schlecht ist, wenn ich in einer Versicherung bin... Ist es halt blöd!
00:23:37: Aber wenn ich eine Plattform bin und keine Versicherung sind aber ein versicherungsähnliches Produktvokab ist auch blöd.
00:23:42: Das erste.
00:23:44: Und das zweite ist und das hast du auch gesagt dass eigentlich Finanzprodukte entweder genutzt werden oder sie werden ignoriert.
00:23:49: Das muss halt ein Problem da sein, ja?
00:23:52: Und wenn das Problem nicht da ist dann so wie beim Thema Rechtschutz, warum bräuchte ich es Produkt?
00:23:58: Das Produkt brauche ich an sich nicht und ich glaube, dass führt eben dazu, dass eigentlich immer nur dann also die Relevanz weniger im Produkt ist sondern einfach der Moment entscheidend ist, wenn ich ein konkretes Problem habe und das auch gelöst werde.
00:24:13: Und das ist ganz wichtig, dass man das auch mitnimmt Und dann auch, also wenn ich jetzt auf meinen Recht gucke.
00:24:19: Jetzt bin ich da ein bisschen bei ist muss man auch sagen aber es ist ja eigentlich alles da.
00:24:23: Also mein recht hat einen super starken Instagram-Auftritt.
00:24:27: Es gibt eine Plattform wo ich mich einloggen kann Ja es gibt eine Übergang entsprechend auch in die digitalen Wege Die eigentlich herausfordernd liegt dabei eben daran diese Übergangen in den Nutzung nicht die Sichtbarkeit sondern die Übergange den Nutzen gehen herzustellen.
00:24:42: und das ist gar nicht so einfach ehrlicherweise weil das ja am Ende Das hat was mit Finanzbildung zu tun.
00:24:49: Was kann ich mir eigentlich vorstellen, was passieren könnte?
00:24:52: Wann ich denn diese Lösung brauche?
00:24:55: Weil manchmal brauche ich die Lösungen ja dann, wenn es eigentlich schon so spät ist.
00:24:58: Ich muss irgendwie so hinbekommen dass sich dieser Zielgruppe klarmache das sie etwas braucht oder dass ihr auch zeige nicht nur klarmacht und vielleicht selbst auf die Lösung kommt, dass man eine Lösung braucht, die ich noch nicht ganz greifen kann um das mit Beispielen zu unterlegen.
00:25:16: Das ist ganz wichtig.
00:25:18: Wenn man das schafft, dann schafft man auch eine Relevanz in der Kunde.
00:25:20: Ich
00:25:21: bin voll bei dir!
00:25:22: Es muss ein Thema sein dass zum Alltag zu alltäglichen Situationen des Kunden passt und die Kunden brauchen also insbesondere die Genset nach meinem dafür halten nicht mehr einen reinen Kostenerstatter so nach dem Motto ich habe heute ein Problem und dann reiche ich die Rechnung ein wird irgendwann erstattet und gut sondern ich hab'n Problem wann, wie.
00:25:40: am besten sofort bekomme ich von wem Unterstützung.
00:25:43: Das Thema hatte ich auch erst in der letzten Folge vom Podcast mit Brigitte Mung wo wir über Assisters Leistungen gesprochen haben geht ja so ein bisschen die ähnliche Richtung ne?
00:25:50: Der Versicherer ist Kostenerstatter das kann er perfekt dass es der Hauptjob von dem Versicher.
00:25:56: und der Assisteur der liefert die Hilfe drum herum der unterstützt den Kunden dann wenn er die Hilfe am nötigsten hat.
00:26:03: und das ist glaube ich dieser Mehrwert den Kunden heute mehr denn je erwarten
00:26:07: Absolut, also es ist auch ein Drumherum und dafür ist das Thema Aufbau für Finanzbildung.
00:26:13: Und vielleicht von Gesichtern wie den Basti Kunkel, der das jetzt super macht natürlich in einem ganz anderen Kontext aber da gibt's ja noch zahlreiche weitere.
00:26:21: ich glaube das ist sehr wichtig und dass man auch sagt okay ich muss vielleicht auch unterschiedliche Kanäle ausprobieren und es nicht nur Insta und es ist nicht nur TikTok Und das macht es auch so schwierig, ja?
00:26:32: Das ist auch vor Ort da zu sein.
00:26:35: Aber es passt bei dieser Generation trotzdem sehr heterogen und auch manchmal eher kritisch.
00:26:42: Ich habe irgendwann mal gelesen in diesen ganzen Recherchen dass sie einen eingebauten Bullshit-Detektor haben.
00:26:48: Also relativ schnell erkennen wann die aufs Ohr gehauen werden anders als dass die Generationen davor machen.
00:26:55: also... Wie gut, ja können wir jetzt auch uns oder auf unsere Eltern gehen.
00:26:59: Aber dass dieser Bullshit-Detektor relativ schnell greift und das man halt relativ schnell sagt okay da will mich jemand poppen oder eben nicht.
00:27:08: Bin ich voll bei dir!
00:27:09: Das macht es auch ganz spannend weil... Oder auch nicht so einfach.
00:27:13: was heißt nicht so einfacher?
00:27:15: Wir sollten Kunden generell Nicht forben, aber es macht mir natürlich nicht.
00:27:19: Stimmt?
00:27:19: Die authentische Kommunikation dieste euch auch wichtig!
00:27:23: Also ich kann nicht irgendwas anpreisen was ich hinterher nicht erfüllen kann weil das damit falle ich auf jeden Fall auf die Ohren.
00:27:28: Authentizität ist ja bei allem im Leben wichtig, aber beim Vertrieb mehr denn je denke ich und jetzt sind wir schon direkt im Vertrieb drin wenn du dir den aktuellen Vertrieb so anschaust gerade auch im Finanz- und Versicherungsbereich in Banking.
00:27:42: Was machen wir denn heute vielleicht falsch im Umgang mit der Chanset?
00:27:45: Also das, was ich in den letzten Jahren erlebt habe ist klassische Unterschätzung.
00:27:49: Also dass man sagt also es mag jetzt anders sein du hast eben ja fünf Jahre später.
00:27:54: aber das was ich immer gehört habe mit dem Kunden kann man kein Geld verdienen wie jetzt mal rein aus Vertriebssicht und das stimmt nicht und das stimmt wirklich nicht.
00:28:00: Ja so und also da muss man ganz klar sagen Klar kann man mit dem Kundengeld verdienen Aber Ich muss sie auch ernst nehmen Und ich muss mir auch die Zeit Nehmen und es dauert auch vielleicht ein bisschen länger und ich Kann auch Vielleicht Nicht Aus Die Kurzrüstigkeit Gucken Sondern Ich Muss auf Langfristigkeit gucken, also Stichwort Customer lifetime value.
00:28:17: Ja das ich halt klar kann nicht... Also jetzt gehen wir mal aufs Banking.
00:28:21: ja wenn ich ein Sparplan mache der wird bei einem bei dem twenty-fünfjährigen wird er halt nicht dreihundert Euro sein.
00:28:27: Das ist halt so die hatte halt nicht.
00:28:29: Die werden halt fünfzwanziger dreißig Euro sein.
00:28:31: und bei einer Police jetzt wird er wahrscheinlich auch nicht den Premium Tarif buchen sondern erst mit den Basic Tarifs.
00:28:37: Das isst so.
00:28:38: nur wenn ich jetzt sich investiere in diesen Kunden Und jetzt auch vielleicht in dieser Kundenbeziehung investiere.
00:28:43: Wir werden diesen Kunden definitiv verlieren und das sieht man in allen Zahlen.
00:28:48: Ich glaube, dass es genau das ist, dass man vielleicht unterscheiden muss zwischen schnellem Abschluss und ich muss mir Zeit nehmen oder ein bisschen mehr Zeit nehmen aber dafür habe ich einen sehr loyalen Kunden auf den langgezogenen Weg.
00:28:59: Das ist was man im Vertrieb falsch macht.
00:29:04: Natürlich kann ich auch nachvollziehen, wenn nicht wählen kann zwischen dem Kunden der Abschließ und wo.
00:29:10: ich weiß da kriegt eine Wahrscheinlichkeit dass jemand abschließt mit vierzig.
00:29:15: Die ist wahrscheinlich höher als wenn ich jetzt im fünfzwanzigjährigen vor mir sitzen habe.
00:29:18: also mag so sein Und genau vor dem Hintergrund hätte ich gesagt das wäre das einzige was man unterschätzt muss man unterscheiden.
00:29:27: Spannende Ansatz also da bin Ich auch voll bei dir.
00:29:29: du hast Bei genau dieser Zielgruppe natürlich enormes Abselling Potenzial in der Zukunft.
00:29:35: und wenn du dir heute sagst die Kunden sind für mich jetzt nicht interessant, dann schnappt sie sich.
00:29:40: wer anders.
00:29:41: Baut die Kunden Bindung auf und der profitiert da natürlich auch von allen künftigen Vertriebschancen von abselling und so weiter und sofort.
00:29:48: also bin ich voll bei dir absolut.
00:29:50: Und wenn wir Richtung Service vielleicht nochmal konkreter schauen gibt's da Aussicht aus deiner Sicht irgendwas was wir beachten müssen?
00:29:58: Wir im Sinne von unsere Vertriebspartnern und Vertriebspartner.
00:30:02: Ja, was Service angeht ist auch also dass man wahrscheinlich auch Prozesse... Also da geht es auch um Prozeste, ne?
00:30:08: Es muss einfach sein, ne!
00:30:10: Es muss ja immer so ein Like sein.
00:30:11: Also relativ schnell muss das halt sein.
00:30:13: Genau.
00:30:14: Also dass man einfach... Dass man guckt, dass man die Sachen schnell aus dem Weg bringt.
00:30:18: Absolut ich glaube, das ist heute auch eine Erwartungshaltung, die nicht mehr nur die Genset hat sondern an dieses Schnelle oder Amazon taugliche Prozesse haben sich immer mehr Kunden gewohnt, da müssen wir glaube ich gemeinsam dran arbeiten.
00:30:33: Wir sind jetzt schon glaube ich gut über eine halbe Stunde im Gespräch und könnten noch diverse andere Themen aufgreifen.
00:30:41: aber vielleicht zum Abschluss nochmal ganz konkret wenn du einem Vertriebler heute drei Dinge mitgeben würdest um die Genset besser zu erreichen was wäre das?
00:30:52: Also Nummer eins, sich zu überlegen, wen man vorsichtig sitzen hat.
00:30:55: In welcher Lebensphase das gerade ist?
00:30:57: Weil zwischen achtzehn und dreißig kann eine ganze Menge passieren.
00:31:00: also da passiert also gerade ausgezogen Studium erster Job erstes Kind.
00:31:07: Das ist das ist Nummer eins.
00:31:08: Nummer zwei Sich vielleicht auch ein bisschen mehr Zeit zu nehmen um demjenigen zu erklären Vielleicht auch Fachbegriffe zu erklären die für den einen oder anderen wirklich klar sind.
00:31:16: Und Nummer drei Ja dafür zu sorgen, dass Prozesse und Abschüsse auch relativ schnell gehen.
00:31:20: Das werden so die drei Punkte nicht mitgeben würden.
00:31:23: Super vielen Dank Robin!
00:31:24: Das waren extrem spannende Einblicke und zumindest für mich extrem kurzweilig.
00:31:29: ich glaube das sehen unsere Hörerinnen und Hörern genau so.
00:31:31: Ich nehme für mich vor allem mit.
00:31:33: die Genset ist keine ferne Zielgruppe sondern absolut die Gegenwart Und wir müssen unseren Vertrieb konsequent anpassen.
00:31:41: Ich nehme auch mit Finanzbildung geht uns alle an.
00:31:44: Da sind wir alle gefragt, unsere Kunden und Kunden und insbesondere die Genset und nach kommende Generationen ja an die Hand zu nehmen auf dieser Reise der Finanzbildung.
00:31:56: Wenn euch die Folge gefallen hat abonniert Meinrecht to Go!
00:31:59: Teilt ihn gerne mit Kolleginnen und Kollegen.
00:32:00: ich freue mich auch über direkte Nachrichten Kommentare von euch bei LinkedIn direkt hier unter dem Podcast oder auch gern per Mail an podcastatmeinrecht.de.
00:32:11: Und ja, lieber Robin.
00:32:13: Vielen Dank, dass du heute da warst und ich würde sagen bis zur nächsten Folge!
00:32:18: Danke Sebastian!
00:32:19: Ciao
00:32:20: ciao!
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